HR im Oktober 2011

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HR im Oktober 2011

Beitragvon ereus » Fr 21. Okt 2011, 19:59

Ursprünglich wollten wir im Herbst 2011 ja wieder nach Griechenland fahren aber in diesem Jahr hatten wir vor dem Hintergrund der Eurokrise und den damit verbundenen vielen Streiks in Griechenland bedenken davor, dass die Fähren nicht fahren und wir nicht pünktlich nach Hause kommen. So haben wir und kurz dazu entschlossen unseren Urlaub auch im Herbst in Kroatien zu verbringen. Und unsere Entscheidung war gut, denn genau zu unserer Rückreisezeit war in Griechenland ein Gerneralstreik. Die Fähren fuhren nicht und wir wären in Griechenland gefangen gewesen.

Losgefahren sind wir mit unserem Wohnmobil in Bad Salzschlirf am 07. August 2011 gegen 14:00 Uhr. Die Reise ging an Würzburg, Nürnberg, Regensburg vorbei. Am Abend gegen 10:00 Uhr sind wir dann kurz vor Graz auf eine Raststätte zum übernachten gefahren. Unterwegs wurden wir dann auch einmal in Österreich geblitzt- bin mal gespannt was da noch kommt? 100 km/h waren erlaubt 95 km/h sind wir gefahren, möglicher Weise kontrollieren die dort auch nur die Vignetten aber da würde ich dann gerne die Verhältnismäßigkeit von Afsinag in Frage stellen. Ich finde es als gefährlich Autofahrer im dunklen deshalb einfach anzublitzen :?: . Jedenfalls erreichten wir dann am Samstag Mittag gegen 14:00 Uhr ohne Stau und ohne Behinderung die Adriaküste bei Senj.

Unser Stammcampingplatz Raca bei Sv. Juraj hat zu. Wir wollten dieses mal auf das Autocamp in Povile. Povile liegt ca. 2 km von Novi Vinodolski entfernt. Da wir Herbst haben, konnten wir fast den gesamten Platz für uns nutzen. Der Platz selbst liegt direkt am Meer, einen kleinen Markt gibt es in der Nähe aber sonst ist dort nichts los.

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Uns war klar ein Badeurlaub wird es im Herbst nicht werden, wenn gleich die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu Letzt aber bei 18 Grad Wassertemperatur fängt für mich das Überlebenstraining an, weshalb ich in diesem Urlaub baden dann gestrichen habe. Die Tauchbasen waren auch alle geschlossen – so dass Junior auch nicht so recht auf seine Kosten kam.


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Den Sonntag haben wir mit einer Erkundungsfahrt nach Novi Vinodolski begonnen. Im Hafen entdeckten wir eine Bootsvermietung und schon war klar, dass wir die nächsten beiden Tage auf dem Wasser verbringen werden.

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Wir hatten uns also eine Elan 16 gemietet und sind am Montag dann nach Vrbnik auf der Insel Krk gefahren. Da Örtchen Vrbnik liegt wunderschön auf der nach Osten hin gewandten Seite der Insel. Schon die Einfahrt in den Hafen ist ein Augenschmaus. Leider hatten wir an diesem Tag den Fotoapparat vergessen. Deshalb gib des nur Handyaufnahmen.

Fotos folgen noch:



Am 2. Bootstag, es war Dienstag der 12. Oktober, fuhren wir dann mit unserem gemieteten Boot zunächst nach Senj, dann nach Sv. Juraj und anschließend nach Rab in die Saharabucht. Im Sommer tobt dort bekanntlich ja der Bär- wie man landläufig so sagt. Im Herbst ist dort aber absolute Stille. Außer unserem Boot und uns in Person, war da nichts und niemand mehr, obwohl die Lufttemperaturen um die 25 Grad betrugen. Das Wasser war aber nicht wirklich wärmer als in Povile aber Kneipen war o.k.

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Am Mittwoch sind wir dann mit unseren Motorrädern über die Brücke auf die Insel Krk gefahren und haben Krk- City und Baska besucht. Von Povile aus entspricht das Hin und Zurück einer Strecke von rund 160 km aber es war ein herrlicher Tag mit viel Sonne und Natur. Abends trafen wir uns mit unseren Freunden Anita und Antonia in Sv. Juraj beim Kapitano in der Kneipe.

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Ab der kommenden Nacht bis zum Donnerstag Morgen setzte dann die Bora ein, die besonders stark Richtung Senj ausgeprägt war.

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Wir dachten nun schlimmer kann es mit der Bora nicht mehr kommen aber der Campingplatzchef kam zu uns und sagte uns, dass die Bora noch stärker werden sollte. So haben wir uns dazu entschlossen auf die Windgeschützte Seite der Insel Krk umzuziehen. Wir packten unsere Sachen und verliessen Pvile. Ziel war der Campingplatz Pila bei Punat.


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In den folgenden Tagen sind wir dann mit unseren Motorrädern die verschiedensten Orte von Krk gefahren.

Ein Foto vom Hafen in Punat
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Der Hafen von Krk
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Mittagspause in einem Restaurant in Krk
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Dieses Foto zeigt die bei den Fischern zu recht verhasten Treiber und Schleppfischerboote, die durch Ihre fabrikmäßigen Fangmethoden die Fischbestände im Kvaner stark reduzieren.
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Man erkennt die starken Scheinwerfer, die Nachts dann die Fische zum Netz treiben.


Diese Fotos zeigen die Überfahrt über die Brücke von Krk
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Nachfolgend noch ein paar schöne Impressionen


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Raca geschlossen
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Bei der Rückfahrt führte uns dann noch einmal am Königssee vorbei. Die Bilder möchte ich unkommentiert nach dem Motto "Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte stehen lassen. Es war noch ein kleiner i- Tupferle als Abschluß unseres Herbsturlaubs

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Herzliche Grüße aus Bad Salzschlirf

Edgar
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